Goldene Zeiten
Auf dem Schreibtisch eine Kerze, die zu lange nicht angezündet wurde. Sie fragt sich, ob die Zeiten sich ändern können, oder nur die Temperatur, das Licht und der sich wechselnde Inhalt unseres Kleiderschrankes uns von Zeit zu Zeit die Illusion vermitteln, unser Leben entwickele sich in die ein oder andere Richtung.
Und sie fragt sich, ob Fragen, die sie sich nur in ihrem Kopf stellt, die zu einer Richtungsänderung erforderliche Energie erzeugen können. Und ob solche, die wir laut aussprechen, nicht von Sichtweisen und Meinungen und Nebengedanken und Belanglosem zerfressen werden.
So versucht sie zu schreiben, Worte zu wählen, festzumachen. Damit das neu Entdeckte nicht verloren geht. Ertrinkt in den morgigen Gedanken und denen der nächsten Woche.
Die Rede ist von einem Schatz. Einem, der in der Sicht auf die Welt und die Ruhe in ihrem Herzen beruht. Einem erstrebten, immer schon einmal kurz erblickten Glanz.
Das Wissen, dass sie nicht sich selbst und nicht das Glück sucht. Nicht sich selbst und nicht dem Glück lebt. Dass ein anderer all ihre Aufmerksamkeit, all ihr Sehnen und ihr ganzes Herz ausfüllen wird. Nahe bei ihr stehend sie anschaut. So dass sie sich gesehen weiß. So dass das Sehen ihrem Herzen und der Ewigkeit genügt.
Der Frieden, weiterzugehen. Die Hoffnung auf goldene Zeiten.
da
Auf dem Schreibtisch eine Kerze, die zu lange nicht angezündet wurde. Sie fragt sich, ob die Zeiten sich ändern können, oder nur die Temperatur, das Licht und der sich wechselnde Inhalt unseres Kleiderschrankes uns von Zeit zu Zeit die Illusion vermitteln, unser Leben entwickele sich in die ein oder andere Richtung.
Und sie fragt sich, ob Fragen, die sie sich nur in ihrem Kopf stellt, die zu einer Richtungsänderung erforderliche Energie erzeugen können. Und ob solche, die wir laut aussprechen, nicht von Sichtweisen und Meinungen und Nebengedanken und Belanglosem zerfressen werden.
So versucht sie zu schreiben, Worte zu wählen, festzumachen. Damit das neu Entdeckte nicht verloren geht. Ertrinkt in den morgigen Gedanken und denen der nächsten Woche.
Die Rede ist von einem Schatz. Einem, der in der Sicht auf die Welt und die Ruhe in ihrem Herzen beruht. Einem erstrebten, immer schon einmal kurz erblickten Glanz.
Das Wissen, dass sie nicht sich selbst und nicht das Glück sucht. Nicht sich selbst und nicht dem Glück lebt. Dass ein anderer all ihre Aufmerksamkeit, all ihr Sehnen und ihr ganzes Herz ausfüllen wird. Nahe bei ihr stehend sie anschaut. So dass sie sich gesehen weiß. So dass das Sehen ihrem Herzen und der Ewigkeit genügt.
Der Frieden, weiterzugehen. Die Hoffnung auf goldene Zeiten.
da


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